Die Welt des Wellness
Ein erstes Saunabesuch kann sich anfangs etwas ungewohnt anfühlen. Was nimmst du mit? Wie lange bleibst du in einer Sauna? Und wie sieht eigentlich eine gute Saunarunde aus?
Bei Saré glauben wir an die traditionelle Art der Sauna. Keine Hektik und kein Durchlaufen von so vielen Einrichtungen wie möglich, sondern bewusst Zeit für Wärme, Abkühlung und Ruhe nehmen. Ein einfaches Ritual, das die Grundlage der skandinavischen Saunatradition bildet.
Es gibt kein festes Programm, das du genau befolgen musst. Höre auf deinen Körper, nimm dir Zeit und entdecke vor allem, was sich für dich angenehm anfühlt.
Wer regelmäßig in die Sauna geht, erkennt es wahrscheinlich sofort. Dieses zufriedene Gefühl nach einer guten Saunarunde. Dein Körper fühlt sich entspannt an, dein Kopf ist ruhig und gleichzeitig hast du neue Energie.
Während einer Saunagang arbeitet dein Körper auf Hochtouren. Dein Herzschlag steigt, du fängst an zu schwitzen und dein Körper reagiert auf die Wärme. Danach folgen frische Außenluft, kaltes Wasser und schließlich Ruhe.
Das Gefühl erinnert manchmal an den Moment nach einer intensiven körperlichen Anstrengung. Nicht weil Sauna dasselbe ist wie Sport, sondern weil dein Körper in kurzer Zeit viele verschiedene Empfindungen erlebt hat. Wärme. Schweiß. Frische Luft. Kaltes Wasser. Ruhe.
Gerade dieser Wechsel bringt die Aufmerksamkeit aus deinem Kopf zurück zu deinem Körper. Energiegeladen und zufrieden zugleich. Das ist für uns das echte Saunagefühl.

Die Grundlage einer Saunarunde ist einfach: Aufwärmen, Abkühlen und Erholung. Eine vollständige Runde dauert durchschnittlich 1,5 bis 2 Stunden. Das bedeutet nicht, dass du die ganze Zeit in der Sauna sitzt. Gerade die Zeit zwischen der Wärme gehört zum Erlebnis dazu.
Eine Sauna und ein Dampfbad arbeiten beide mit Wärme, fühlen sich aber ganz unterschiedlich an. In einer Sauna ist die Luft warm und relativ trocken. Wenn Wasser auf die heißen Steine gebracht wird, entsteht Löyly: der warme Dampf und die Wärmewelle, die sich durch die Kabine ausbreitet.
Ein Dampfbad hat dagegen eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine niedrigere Temperatur. Durch die feuchte Luft kann sich die Wärme dennoch intensiv anfühlen. Probiere beide aus und entdecke, was dein Körper in diesem Moment braucht.

Für manche Gäste ist nicht die Wärme, sondern die Vorstellung, ohne Badekleidung in die Sauna zu gehen, der spannendste Teil eines ersten Besuchs. Oft stellt sich die Realität ganz anders dar als das Bild, das man sich vorher macht.
Während eines Wellnesstages bist du nämlich einen großen Teil der Zeit einfach bekleidet. Du läufst herum in deinem Bademantel oder mit einem Handtuch um und auch während du dich ausruhst oder isst, trägst du deinen Bademantel. Nur wenn du eine Sauna, ein Bad oder eine andere Einrichtung nutzt, bist du ohne Badekleidung.
Wir hören regelmäßig von Gästen, die davor Angst hatten und die dann überrascht sind, wie einfach es sich anfühlt. Oft sind sie vor allem überrascht, wie wenig Aufmerksamkeit Nacktheit eigentlich bekommt. Jeder kommt mit demselben Ziel: sich zu entspannen.
Gib dir selbst einfach Zeit, dich daran zu gewöhnen. Du ziehst deinen Bademantel erst aus, wenn du eine Einrichtung betrittst und wickelst dich danach einfach wieder in dein Handtuch oder ziehst deinen Bademantel an.


Die heißeste Sauna ist nicht automatisch die beste. Beginne mild und entdecke, wie dein Körper reagiert.
Länger bleiben bedeutet nicht, dass du mehr aus der Sauna herausholst. Gehe nach draußen, wenn dein Körper danach verlangt.
Wärme und Abkühlung gehören zusammen. Nimm dir nach jeder Saunagang ausreichend Zeit zum Abkühlen.
Die Momente zwischen den Saunagängen sind mindestens genauso wichtig wie die Wärme selbst.
Durch das Schwitzen verlierst du Flüssigkeit. Trinke während des Tages regelmäßig Wasser.
Bei einem Aufguss werden Wasser und Düfte auf den Saunaofen gegeben und der Saunameister verteilt die warme Luft durch die Kabine. Eine besondere Art, die Sauna zu erleben. Wähle einen Platz auf der unteren Bank und in der Nähe des Ausgangs, damit du die Kabine leicht verlassen kannst, wenn du das möchtest.
Für einen Wellnesstag brauchst du nicht viel. Nimm einen Bademantel, Pantoffeln und ausreichend Handtücher mit. In der Sauna legst du immer ein Handtuch vollständig unter deinen Körper, damit auch deine Füße die Holzbänke nicht berühren.
Handys, Smartwatches und andere elektronische Geräte sind im Wellness nicht erlaubt. Also wenn du wirklich mal komplett offline sein möchtest, lass dein Handy und deine Smartwatch gerne zu Hause. Zusammen bewahren wir so die Ruhe und Privatsphäre unserer Gäste.
Es gibt keinen perfekten Wellnesstag. Vielleicht genießt du vor allem die Wärme einer Sauna. Vielleicht entdeckst du, wie angenehm der Wechsel mit kaltem Wasser sein kann. Oder vielleicht liegst du am liebsten einen großen Teil des Tages mit einem Buch am Kamin ohne externe Reize.
Nimm dir Zeit. Probiere verschiedene Einrichtungen aus und entdecke, was für dich funktioniert. Wellness nach Saré dreht sich letztendlich um etwas ganz Einfaches: Wärme, Abkühlung und Ruhe. Manchmal muss der Körper erst arbeiten, bevor der Kopf wirklich zur Ruhe kommt.